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Minimalbeispiel

Wer in den Dokumentationen keine Antwort auf seine Frage findet, sollte zunächst einmal ein Minimalbeispiel erstellen. Damit kann man den Fehler ganz gut eingrenzen und möglichen Helfern das Leben erleichtern. Wie man ein Minimalbeispiel erstellt (und wozu es genau dient) kann man unter www.minimalbeispiel.de nachlesen. Ich will hier nur kurz die filecontents-Umgebung näher erläutern, weil sie für Minimalbeispiele mit BibTeX wichtig ist.

filecontents

Die filecontents-Umgebung ist dazu da, externe Dateien bei einem LaTeX-Lauf zu erstellen. Damit hat man alle Informationen, die man benötigt, in einer Datei gesammelt, z.B. auch eine .bib-Datei. Am bequemsten ist es, das Paket filecontents zu benutzen, wie im folgenden Beispiel, da es die Datei, die erzeugt wird, auch überschreibt. Das ist nützlich, wenn man an den bibliographischen Daten kurz etwas ändern möchte. Lädt man das Paket filecontents nicht, wird die Datei auch nicht überschrieben.

Außerdem ist es nützlich, die Datei, die man aus dem Minimalbeispiel heraus erzeugt, mit dem gleichen Namen zu versehen wie das Minimalbeispiel selbst. Dazu kann man den Befehl \jobname verwenden. Dabei sollte man darauf achten, in der filecontents-Umgebung die Dateiendung nicht zu vergessen, da ansonsten das Minimalbeispiel selbst überschrieben werden kann!